Biografie (offiziell)

Geboren irgendwann Ende des 20. Jahrhunderts in Würzburg

Abitur 2008 am Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg

Zivildienst 2008 – 2009 in Würzburg

Studium 2009 – 2016 der Fächer Philosophie / Ethik, Geschichte und Politikwissenschaft in Tübingen

Seit dem Studium Solokabarett

2016 – 2018 Tätigkeit als Pädagogischer Betreuer im Raum Würzburg 

2019 – 2020 Referendariat Lehramt Gymnasium in Heilbronn / Neckarsulm

2020 – 2025 Lehramtstätigkeit in Fellbach (bei Stuttgart)

ab Herbst 2025 Freier Kabarettist und Pädagogischer Betreuer in / vor Würzburg

Biografie (inoffiziell)

Fangen wir beim Anfang an:

Nachdem ich seit meiner Zeugung neun Monate nur rumgelungert habe, musste ich in der Leistungsgesellschaft schnell meinen Arbeitsplatz räumen und meinen Platz finden – und das Ganze nicht im Quadrat-Zimmer, sondern im Kreis-Saal.

Anschließend durfte ich einige Jahre in der Schule verbleiben, während es mich später zu Höherem (zum Kabarett) strebte – wobei diese Spielart der Kleinkunst noch warten musste. Zurück zur Schule: Zu meiner Zeit gab es vier Jahre in der Grundschule und dann noch neun Jahre im Gymnasium.

Gehen wir nun in die weitere Vergangenheit…

Verglichen mit Gleichaltrigen damals in der Industrialisierung haben jene in diesen 13 Jahren schon etwa 40 Jahre im Bergwerk / in der Fabrik geschuftet… und sind meist nicht ins Rentenalter gekommen, sondern irgendwann tot umgefallen; und zwar viel schneller, als sie das Wort „Selbstverwirklichung“ nur sagen konnten.

Ich bin also im Vergleich zur Vergangenheit und heutigen anderen Weltgegenden sehr viel privilegierter aufgewachsen – hatte genug zu Essen und durfte mir Wissen aneignen.

Nach dem Abitur zog es mich nach Tübingen, wo ich ein Lehramtsstudium aufnahm.

Mehrere Jahre jagte dort ich zwischen den Instituten Philosophie / Ethik, Geschichte und Politikwissenschaft hin und her, wobei ich immer einen jeweiligen Standpunkt einnahm. Mein Selbstbild in der Philosophie war, dass ich dort eher den Realisten gespielt habe; sobald ich dagegen die Türe der Politikwissenschaft durchschritt, war ich eher der linke Utopist… und das alles, obwohl damals mein Wesen nicht verändert habe – zumindest nicht durch ein Türen-Durchschreiten. In Geschichte gab es sowohl linke Studenten, als auch sehr konservative. Da fiel ich also nicht weiter auf.

Kommen wir nun zur Jetzt-Zeit:

Anschließend habe ich sowohl als Pädagogischer Betreuer sowie als Referendar / Lehrer gearbeitet, um nun endlich wieder als Kabarettist die Zeit zu haben, diesen Text und andere Elemente für die Bühne schreiben zu können.

Viele Grüße,

Manuel Holzner